10 Jahre Garantie auf die Entzugsleistung sowie auf die Erdwärmesonde

Altbau kühlen mit Erdwärme und Gebläsekonvektoren

Hohe Temperaturen können den Wohnkomfort im Altbau deutlich beeinträchtigen. Gleichzeitig möchten viele Eigentümer auf eine klassische Klimaanlage mit zusätzlichem Außengerät und hohem Strombedarf verzichten.

Eine Alternative bietet die Kombination aus Erdwärme und Gebläsekonvektoren. Die natürliche Kühle des Erdreichs oder des Grundwassers wird genutzt, um Wärme aus den Wohnräumen abzuführen. So lässt sich ein Altbau im Sommer effizient kühlen und im Winter über dasselbe System beheizen.

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Historische Altbauten mit Backsteinfassade und großen Fenstern

Kühle Räume, ohne das ganze Heizsystem umzubauen

Gebläsekonvektoren, auch Fan Coils genannt, verbinden einen Wärmetauscher mit einem leisen Ventilator. Die Raumluft wird über den Wärmetauscher geführt und je nach Betriebsart erwärmt oder gekühlt.

Da Gebläsekonvektoren bereits bei geringen Temperaturunterschieden eine hohe Leistung erreichen, passen sie gut zu Sole/Wasser- und Wasser/Wasser-Wärmepumpen. Im Sommer übertragen sie die natürliche Kühle aus dem Untergrund auf die Räume. Im Winter können sie zur Beheizung eingesetzt werden.

Für den Altbau ist besonders interessant, dass Fan Coils gezielt nachgerüstet werden können. Häufig genügt es, einzelne Wohn- oder Schlafräume auszustatten. In den übrigen Bereichen lassen sich die bestehenden Heizkörper weiterhin nutzen.

Mit Erdwärmesonden die Kühle aus der Tiefe im Gebäude nutzbar machen

Erdwärmesonden erschließen die ganzjährig relativ konstanten Temperaturen des Untergrunds. In Tiefen von etwa 100 bis 400 Metern liegen diese bei rund 10 bis 12 Grad Celsius. Im Sommer kann diese natürliche Kühle direkt für die Gebäudekühlung genutzt werden.

Die Gebläsekonvektoren nehmen Wärme aus den Räumen auf. Über den Solekreislauf wird sie anschließend zu den Erdwärmesonden transportiert und in den Untergrund abgegeben.

Der Verdichter der Wärmepumpe bleibt bei dieser passiven Kühlung ausgeschaltet. Energie wird im Wesentlichen für die Umwälzpumpen und die Ventilatoren der Gebläsekonvektoren benötigt. Dadurch fällt der Stromverbrauch deutlich geringer aus als bei einer herkömmlichen Klimaanlage.

Ein weiterer Vorteil: Die im Sommer eingebrachte Wärme unterstützt die Regeneration der Erdwärmesonden und kann die Arbeitsbedingungen der Wärmepumpe für den nächsten Winter verbessern.

Mit Grundwasser auch an heißen Tagen angenehm kühlen

Auch Grundwasser kann als natürliche Kältequelle dienen. Dabei wird das kühle Wasser über einen Förderbrunnen entnommen und durch einen Plattenwärmetauscher geleitet. Dort nimmt es die Wärme auf, die zuvor über die Gebläsekonvektoren aus dem Gebäude abgeführt wurde.

Anschließend wird das leicht erwärmte Wasser über einen Schluckbrunnen wieder in den Untergrund zurückgeführt. Da das Grundwasser über das Jahr hinweg annähernd konstante Temperaturen besitzt, steht auch an heißen Sommertagen eine leistungsfähige Kühlquelle zur Verfügung.

Auch bei dieser Lösung bleibt der Verdichter der Wärmepumpe ausgeschaltet. Strom benötigen hauptsächlich die Brunnenpumpe, die Umwälzpumpen und die Gebläsekonvektoren.

Was Gebläsekonvektoren so interessant macht

Klassische Heizkörper sind für die Raumkühlung kaum geeignet. Ihre Kühlleistung ist zu gering und sie erzeugen keine ausreichende Luftumwälzung. Gebläsekonvektoren wurden dagegen gezielt für die Übertragung von Wärme und Kälte entwickelt.

Vorteile von Gebläsekonvektoren im Überblick:

  • Heizen und Kühlen mit einem Gerät
  • Hohe Heiz- und Kühlleistung
  • Schnelle Reaktion auf Temperaturänderungen
  • Leiser Betrieb
  • Kompakte und moderne Bauweise
  • Gezielte Nachrüstung einzelner Räume
  • Gute Eignung für Erdwärmepumpen
  • Effiziente Nutzung der passiven Kühlung
  • Geringer Stromverbrauch im Kühlbetrieb
  • Geringere Beanspruchung des Wärmepumpenverdichters

Damit können Fan Coils den Wohnkomfort im Altbau verbessern, ohne dass das gesamte vorhandene Heizsystem ausgetauscht werden muss.

Warum Erdwärme beim Kühlen effizienter arbeitet als eine Luft/Wasser-Wärmepumpe

Eine Luft/Wasser-Wärmepumpe muss für die Raumkühlung ihren Kältekreislauf aktiv betreiben. Dabei läuft der Verdichter und benötigt entsprechend Strom.

Bei einer Erdwärmeanlage wird dagegen die natürliche Kühle des Erdreichs oder des Grundwassers genutzt. Der Verdichter bleibt ausgeschaltet. Das reduziert den Energiebedarf und die mechanische Beanspruchung der Wärmepumpe.

Die passive Kühlung kann dadurch den Verschleiß verringern, die Anlage schonen und langfristig zu niedrigeren Betriebs- und Wartungskosten beitragen. Gleichzeitig wird die Wärme aus dem Gebäude wieder in den Untergrund eingebracht.

Ist Ihr Grundstück für Erdwärme geeignet?

Ob sich Erdwärmesonden oder eine Grundwasserlösung auf einem Grundstück umsetzen lassen, hängt von den Bedingungen vor Ort ab. Entscheidend sind unter anderem der Untergrund, die Grundwasserverhältnisse, die verfügbare Fläche und mögliche Erschließungspunkte.

Mit dem Standort-Check von BauGrund Süd erhalten Sie eine erste Einschätzung zu den Möglichkeiten auf Ihrem Grundstück. So lässt sich frühzeitig prüfen, ob Erdwärme für die Beheizung und Kühlung Ihres Altbaus grundsätzlich infrage kommt.

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Altbau im Sommer kühlen, im Winter effizient heizen

Mit Gebläsekonvektoren lässt sich die natürliche Kühle aus Erdwärmesonden oder Grundwasser gezielt in den Wohnräumen nutzen. Besonders im Altbau bietet die punktuelle Nachrüstung eine flexible Möglichkeit, den sommerlichen Wohnkomfort zu verbessern.

Während der passiven Kühlung bleibt der Verdichter der Wärmepumpe ausgeschaltet. Das senkt den Stromverbrauch, schont die Technik und macht Erdwärme zu einer effizienten Alternative zur klassischen Klimaanlage.

Häufige Fragen zum Kühlen im Altbau mit Erdwärme

Ein Altbau kann mit Erdwärme gekühlt werden, wenn eine geeignete Erdwärmeanlage und passende Wärmeübertrager vorhanden sind. Gebläsekonvektoren nehmen die Wärme aus den Räumen auf und führen sie über Erdwärmesonden oder Grundwasser in den Untergrund ab.

Gebläsekonvektoren, auch Fan Coils genannt, können Räume beheizen und kühlen. Ein Ventilator führt die Raumluft über einen Wärmetauscher und gibt sie anschließend erwärmt oder gekühlt wieder ab.

Gebläsekonvektoren lassen sich im Altbau gezielt in einzelnen Räumen nachrüsten. So können beispielsweise Wohn- und Schlafräume ausgestattet werden, während in anderen Bereichen die vorhandenen Heizkörper bestehen bleiben.

Bei der passiven Kühlung nehmen Gebläsekonvektoren die Wärme aus den Räumen auf und leiten sie über den Solekreislauf zu den Erdwärmesonden. Der Verdichter der Wärmepumpe bleibt ausgeschaltet, sodass hauptsächlich Pumpen und Ventilatoren Strom benötigen.

Ob ein Grundstück für Erdwärmesonden oder eine Grundwasserlösung geeignet ist, hängt unter anderem vom Untergrund, den Grundwasserverhältnissen, der verfügbaren Fläche und den möglichen Erschließungspunkten ab. Der Standort-Check von BauGrund Süd ermöglicht eine erste Einschätzung.