Der entscheidende Unterschied zeigt sich nicht bei der Anschaffung, sondern im laufenden Betrieb. Während Luft-Wärmepumpen stärker von äußeren Einflüssen abhängig sind, arbeitet Erdwärme deutlich konstanter.
Das liegt vor allem daran, dass das Erdreich ganzjährig stabile Temperaturen liefert. Dadurch arbeitet die Anlage effizienter, benötigt weniger Energie und verursacht geringere Betriebskosten. Gleichzeitig sind die Systeme langlebiger, insbesondere die Erdsonden, die oft mehrere Jahrzehnte genutzt werden können.
In der Studie wird die Lebensdauer von Erdwärmesonden mit 50 Jahren angesetzt – in der Praxis kann sie sogar deutlich darüber hinausgehen.
Zwar sind die Investitionskosten für Erdwärme durch die Erschließung des Erdreichs zunächst höher, diese werden jedoch durch deutlich geringere Betriebskosten über die Zeit mehr als ausgeglichen.
Zusätzlich reduziert die staatliche Förderung die anfängliche Investition deutlich, sodass sich die Anlage schneller amortisieren kann, als häufig angenommen wird.