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Bad Wurzach macht es vor: Städtisches Bestandsquartier bekommt kaltes Nahwärmenetz

Effizient, zentral, nachhaltig: In Ziegelbach zeigt BauGrund Süd, wie mehrere kommunale Gebäude gemeinsam von moderner Geothermie profitieren können.

Städtisches Bestandsquartier: Innovatives und nachhaltiges Wärmekonzept mit Geothermie aus einem Brunnensystem

Im Quartier Ziegelbach in Bad Wurzach hat BauGrund Süd für fünf kommunale Bestandsgebäude ein innovatives Kaltes Nahwärmenetz entwickelt und verwirklicht. Rathaus, Schule inklusive Mehrzweckhalle, Kindertagesstätte und Feuerwehrhaus sollen zentral und effizient mit Geothermie versorgt werden.

BauGrund Süd hat als zertifiziertes Bohr- und Rohrleitungsbauunternehmen sämtliche Leistungen aus einer Hand erbracht: von der Planung über die Ausführung des Kalten Nahwärmenetzes bis hin zur Steuerung der Anlage einschließlich der Brunnenbohrungen, des Rohrleitungsbaus für das Netz sowie des hydraulischen Ausbaus. Erfahrung aus mehr als 30.000 umgesetzten Projekten gibt Kunden Sicherheit. BauGrund Süd übernimmt die Gesamtverantwortung für Planen und Bauen, das spart aufwendige Schnittstellen. Davon hat auch die Stadt Bad Wurzach jetzt profitiert.

Effiziente Energieversorgung und Vorteile des Nahwärmenetzes

Für alle Herausforderungen fand die BauGrund Süd Planung ideale Lösungen:

Als Energiequelle dient Grundwasser, das über zwei 20 m tiefe Entnahmebrunnen gefördert wird und über einen Schluckbrunnen wieder ins Erdreich gelangt. Grundwasser ist, wenn es in ausreichender Menge vorhanden ist, die Energiequelle der Wahl. Mit annähernd konstantem Temperaturniveau über das ganze Jahr hinweg bringt es in puncto Jahresarbeitszahl eine gute Performance für Wärmepumpen.

Die benötigten Vorlauftemperaturen sind je nach Gebäude unterschiedlich. Auch hier zeigt sich der Vorteil des Kalten Nahwärmenetzes. Die Kita mit Fußbodenheizung braucht zum Beispiel eine geringere Temperatur als das Rathaus. Ein herkömmliches Fernwärmenetz würde immer die Energie für das am höchsten benötigte Temperaturniveau liefern – das wäre alles andere als effizient. 

Das Konzept von BauGrund Süd ist eine echte Blaupause für zukünftige Projekte. Die Stadt Bad Wurzach freut sich als Betreiber nun über nachhaltige Energie und erfreulich niedrige Betriebskosten.

Bad Wurzach nutzt im Quartier Ziegelbach zahlreiche Vorteile der netzgebundenen Wärmeversorgung:

  • Eine Wärmequelle für alle Gebäude bedeutet Kostenersparnis und Platzgewinn.
  • Die Dimensionierung der Gesamtanlage fällt kleiner aus als beim Konzipieren vieler Einzelanlagen, auch durch das Gewinnen von Energie aus dem Netz – einer Besonderheit von kalten Nahwärmenetzen.
  • Durch direkte Wassernutzung entfällt zusätzliche Technik im zentralen Technikraum – ein Vorteil, da Bestandsbauten meist nicht über den Platz verfügen, um große Technikräume abzubilden.
  • In den einzelnen Gebäuden befinden sich Wärmepumpen, abgestimmt auf die jeweils im Gebäude benötigte Leistung und das Temperaturniveau. Das ist wirtschaftlicher und effizient regelbar.

Zentrale Wärmeversorgung von fünf kommunalen Gebäuden in Ziegelbach

  • Auftraggeber / Bauherr:
    Stadt Bad Wurzach
  • Bohrmeter:
    2 Entnahmebrunnen, 1 Schluckbrunnen, DN 880/400, 20 m
  • Projektlaufzeit:
    seit Juni 2024
Schematische Darstellung eines Nahwärmesystems mit Förder- und Schluckbrunnen, Grundwasserleitung und angeschlossenen Gebäuden, die über Wärmepumpen für Heizung, Warmwasser und Kühlung versorgt werden.
Schematische Übersichtskarte eines Ortskerns mit markierten Gebäuden wie Schule, Rathaus, Kita und Feuerwehr sowie eingezeichnetem Grundstücksverlauf entlang einer Straße.