BauGrund Süd Gesellschaft für Geothermie mbH
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Ein hochsensibler Bereich.
Fachlich qualifiziert für sichere Bauvorhaben.
Bevor Bauunternehmen mit Erdarbeiten, Bohrungen, Gründungen oder Aushubarbeiten beginnen, sollte das Risiko im Untergrund fachlich geprüft werden. Denn noch heute können sich Munition, Bombenblindgänger oder andere Kampfmittel aus vergangenen Kriegseinwirkungen im Boden befinden.
Eine Kampfmittelerkundung zeigt, ob ein Verdacht besteht, welche weiteren Maßnahmen notwendig sind und unter welchen Voraussetzungen die Arbeiten sicher fortgeführt werden können. BauGrund Süd übernimmt diese Prüfung mit qualifiziertem Fachpersonal, moderner Messtechnik und großer Sorgfalt.
Zu Beginn steht häufig die Auswertung historischer Luftbilder. Sie liefert erste Anhaltspunkte dafür, ob für das geplante Bauvorhaben eine Gefährdung bestehen kann. Ergibt die Auswertung ein mögliches Risiko, folgen weitere Erkundungsmaßnahmen direkt vor Ort.


Erst prüfen, dann verlässlich planen.
Kampfmittelfreiheit bedeutet: Eine Fläche wird nach fachlicher Prüfung und den erforderlichen Erkundungsmaßnahmen im Hinblick auf den geplanten Eingriff bewertet. Auf dieser Grundlage kann sie für die geplanten Arbeiten freigegeben werden. Je nach Lage, Nutzungshistorie, Bauvorhaben und Eingriffstiefe können dafür unterschiedliche Schritte notwendig sein, von der Luftbildauswertung bis zur Sondierung vor Ort.
Für Bauherren, Planer und Bauunternehmen schafft die Kampfmittelfreiheit eine wichtige Grundlage, um Erdarbeiten, Bohrungen, Gründungen oder Aushubarbeiten fundiert vorzubereiten. So lassen sich mögliche Risiken frühzeitig erkennen und die nächsten Maßnahmen fachlich nachvollziehbar festlegen.
Die passende Technik für Ihre Kampfmittelerkundung
Für das Kampfmittelgutachten setzen wir je nach Bauvorhaben passende Verfahren der Kampfmittelerkundung ein. Welche Methode zum Einsatz kommt, richtet sich nach Fläche, Tiefe, Untergrund und geplanter Baumaßnahme:
Bei der punktuellen Freimessung geht es darum, klar definierte Flächen des Geländes zu untersuchen, um zu erfahren, wie es dort mit dem Untergrund aussieht. Hierfür führt man in exakt diesem Bereich Bohrungen oder dergleichen durch und sucht mittels handgeführtem Magnetometer oder Georadar nach eisenhaltigen Störkörpern.
Um ein komplettes Gebiet zu erkunden, wird die Oberflächensondierung eingesetzt. Hierbei durchsuchen unsere Fachexperten Geländeabschnitte nach Munition und Bombenblindgängern und führen computergestützte Sondierungen durch. Das Ergebnis sind Angaben zu Lagerkoordinaten, Tiefe und Volumen von Störkörpern. Hochpräzise Messverfahren ermöglichen Aussagen zur Belastungseinschätzung des Geländes und dienen der Festlegung einer entsprechend angepassten Räumtechnologie.
Die Tiefensondierung wird eingesetzt zur Freigabe von Verbauachsen, Pfahlgründungen oder Horizontalbohrungen. Mittels eines besonders behutsamen Schneckenbohrverfahrens werden bis in eine Tiefe von 8 Metern Bohrungen durchgeführt, denn bis in dieser Tiefe muss man mit Kampfmitteln rechnen. Maßgebend für die Angabe ist die Geländeoberkante von 1945. Das jeweilige Bohrloch wird mit einem Kunststoffrohr ausgebaut, in welchem eine Sonde Messungen durchführt, die anschließend ausgewertet werden.


Die bohrungsfreie Alternative.
Georadarmessungen werden eingesetzt, wenn Methoden der Kampfmittelerkundung mit Magnetik an ihre Grenzen stoßen. Denn sie sind direkt neben Störkörpern wie Leitplanken, Gebäuden, Zäunen, Gleisanlagen und weiteren umweltbelasteten Bereichen möglich. Bei der Georadarmessung werden hochfrequente elektromagnetische Impulse in den Untergrund ausgesendet, von dortigen Objekten reflektiert und aufgezeichnet. Somit ist diese Methode in Abhängigkeit der Untergrundbeschaffenheit und notwendigen Messtiefe eine bohrungsfreie Alternative zur Tiefensondierung.
Das Georadar wird übrigens auch im Bereich der Geotechnik eingesetzt zur Erkundung von Baugrunddiskontinuitäten wie Hohlräumen, Sinklöchern, Karstmerkmalen und Dolinen. Ein weiterer Anwendungsbereich ist die Erkundung von Asphalt- und Fahrbahnstärken.
Überwachung der Baumaßnahme.
Kann die Kampfmittelfreiheit nicht mit den bisher genannten Verfahren und Methoden erreicht werden, kommt eine baubegleitende Kampfmittelsondierung zum Einsatz. Die Vorgehensweise ist zum Beispiel bei starken ferromagnetischen Störfeldern wie Bauwerken, Auffüllungen oder Leitungen notwendig. Unsere Kampfmittelexperten überwachen hierbei die Aushubarbeiten und leiten bei Munitionsfunden sofort die erforderlichen Maßnahmen ein.

Eine Kampfmittelerkundung hilft dabei, mögliche Risiken im Untergrund frühzeitig zu erkennen. Denn auch heute können sich Munition, Bombenblindgänger oder andere Kampfmittel aus vergangenen Kriegseinwirkungen im Boden befinden. Die fachliche Prüfung schafft eine wichtige Grundlage, um Erdarbeiten, Bohrungen, Gründungen oder Aushubarbeiten fundiert vorzubereiten.
Das Risiko durch Kampfmittel im Untergrund sollte geprüft werden, bevor Bauunternehmen mit Eingriffen in den Boden beginnen. Dazu zählen zum Beispiel Erdarbeiten, Bohrungen, Gründungen oder Aushubarbeiten. Ob weitere Maßnahmen notwendig sind, hängt unter anderem von Lage, Nutzungshistorie, Bauvorhaben und Eingriffstiefe ab.
Kampfmittelfreiheit bedeutet, dass eine Fläche nach fachlicher Prüfung und den erforderlichen Erkundungsmaßnahmen im Hinblick auf den geplanten Eingriff bewertet wurde. Auf dieser Grundlage kann sie für die vorgesehenen Arbeiten freigegeben werden. Je nach Projekt können dafür unterschiedliche Schritte notwendig sein, von der Luftbildauswertung bis zur Sondierung vor Ort.
Ein Kampfmittelgutachten dokumentiert die fachliche Bewertung einer Fläche im Hinblick auf mögliche Kampfmittelrisiken. Dafür werden je nach Bauvorhaben passende Verfahren der Kampfmittelerkundung eingesetzt. Die Ergebnisse dienen als Grundlage, um weitere Maßnahmen nachvollziehbar festzulegen.
Für ein Kampfmittelgutachten können je nach Fläche, Tiefe, Untergrund und geplanter Baumaßnahme unterschiedliche Verfahren eingesetzt werden. Dazu gehören unter anderem punktuelle Freimessungen, Oberflächensondierungen, Tiefensondierungen und Georadarmessungen. Welche Methode geeignet ist, richtet sich nach den Anforderungen des jeweiligen Bauvorhabens.
Eine baubegleitende Kampfmittelsondierung kommt zum Einsatz, wenn die Kampfmittelfreiheit mit den vorherigen Verfahren nicht abschließend erreicht werden kann. Das kann zum Beispiel bei starken ferromagnetischen Störfeldern durch Bauwerke, Auffüllungen oder Leitungen der Fall sein. Dabei überwachen qualifizierte Kampfmittelfachkräfte die Aushubarbeiten und veranlassen bei Funden die erforderlichen Maßnahmen.