Wer bauen will, muss wissen, worauf er baut. Seit der Gründung von BauGrund Süd ist die Baugrunderkundung das Fundament unseres Handelns – und zugleich die Basis unseres unternehmerischen Erfolgs. Aus einer klassischen Kernkompetenz ist über Jahre hinweg ein leistungsstarker Geschäftsbereich entstanden, der heute wesentlich zur Marktposition unseres Unternehmens beiträgt.
„Die Baugrunderkundung ist der Bereich, mit dem wir gewachsen sind – fachlich wie unternehmerisch. Sie ist das Fundament unserer Marktposition“, betont Geschäftsführer Alois Jäger. „Unsere Kunden wissen: Wer komplexe Infrastrukturprojekte sicher realisieren will, braucht einen Partner, der den Baugrund wirklich versteht.“
Gerade im Infrastrukturbereich zeigt sich diese Stärke besonders deutlich. Ob Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen, Bahntrassen, Brückenbauwerke, Energie- und Versorgungsleitungen oder große Industrieprojekte – BauGrund Süd ist dort im Einsatz, wo Projekte hohe technische Anforderungen und verlässliche Projektabwicklung verlangen. Linienhafte Großprojekte mit unterschiedlichsten Baugrundverhältnissen über viele Kilometer hinweg erfordern nicht nur Fachwissen, sondern auch organisatorische Leistungsfähigkeit und moderne Technik in der Entwicklung.
„Unsere breite technische Aufstellung verschafft uns einen klaren Wettbewerbsvorteil“, erklärt Oliver Brokatzky, Prokurist bei BauGrund Süd. „Wir können Projekte jeder Größenordnung abbilden – schnell, flexibel und mit hoher Qualität. Das macht uns für öffentliche und private Auftraggeber gleichermaßen attraktiv.“
Best Practice: Kompetenz und ganzheitliche Lösungen
Die Baugrunderkundung deckt dabei sämtliche Facetten moderner Felduntersuchungen ab. Rammkernbohrungen ermöglichen eine wirtschaftliche und effiziente Erkundung insbesondere bei Infrastrukturmaßnahmen. Seilkernbohrungen liefern hochwertige, nahezu ungestörte Proben auch in großen Tiefen – etwa für anspruchsvolle Brücken- oder Ingenieurbauwerke. Rammsondierungen unterschiedlicher Ausführung geben Aufschluss über Lagerungsdichte und Tragfähigkeit, während vielfältige Bohrlochversuche und In-situ-Prüfungen hydrogeologische und bodenmechanische Kennwerte direkt vor Ort liefern. „Unsere Leistungsfähigkeit zeigt sich nicht nur in der Anzahl der Bohrgeräte oder Kolonnen, sondern in der Qualität der Ergebnisse“, so Alois Jäger. „Wir verbinden moderne Technik mit erfahrenen Teams und einer starken Ingenieurkompetenz. Das ist die Grundlage unseres nachhaltigen Wachstums.“
Unsere Wurzeln. Unsere Marktstärke.
Ein wesentlicher Baustein dieser Stärke ist das hauseigene geotechnische Labor. Die unmittelbare Verzahnung von Baustelle, Labor und Ingenieurwesen ermöglicht kurze Reaktionszeiten, hohe Qualitätssicherung und effiziente Projektabwicklung. Bodenmechanische Untersuchungen, Tragfähigkeits- und Durchlässigkeitsprüfungen liefern die Datenbasis für fundierte Entscheidungen.
Darauf aufbauend entwickeln unsere Ingenieurinnen und Ingenieure wirtschaftliche und sichere Lösungen: Baugrundgutachten, Standsicherheitsberechnungen, Gründungs- und Verbaukonzepte sowie Erdbauplanungen. Diese ganzheitliche Betrachtung schafft für Auftraggeber Planungssicherheit und Kostenkontrolle – ein entscheidender Faktor bei großen Infrastrukturmaßnahmen.
„Unsere Strategie ist klar: Wir denken Baugrunderkundung nicht isoliert, sondern als Teil eines integrierten Gesamtangebots“, erläutert Oliver Brokatzky.
„Diese Breite ermöglicht es uns, Projekte umfassend zu begleiten und langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen.“
Trends im Bodenschutz und neue gesetzliche Anforderungen
Auch im Bereich Bodenschutz hat sich BauGrund Süd strategisch stark positioniert. Die verschärften gesetzlichen Anforderungen – insbesondere durch die novellierte Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung – erhöhen die fachlichen Ansprüche an Planung und Ausführung. Mit bodenkundlicher Baubegleitung, Fachbeiträgen Bodenschutz, Schadstoffanalysen und Sanierungskonzepten bietet das Unternehmen umfassende Lösungen, die technische und rechtliche Sicherheit gewährleisten.
Ergänzt wird das Portfolio durch die Planung, den Bau und den Betrieb von Wasserhaltungen. Gerade bei Bauprojekten im Grundwasserbereich oder im urbanen Umfeld sichern durchdachte Wasserhaltungskonzepte den Bauablauf und minimieren Risiken für Umwelt und angrenzende Bebauung.
„Unser Wachstum basiert auf Kompetenz, Verlässlichkeit und technischer Breite“, fasst Alois Jäger zusammen. „Wir haben uns vom Spezialisten für Baugrunderkundung zu einem ganzheitlichen geotechnischen Dienstleister entwickelt – ohne unsere Wurzeln aus den Augen zu verlieren.“
Die Baugrunderkundung bleibt damit das Fundament unseres Unternehmens – fachlich wie strategisch. Sie trägt unsere Marktposition und bildet die Basis für weiteres Wachstum. Denn jedes erfolgreiche Bauprojekt beginnt im Boden. Und genau dort liegt unsere Stärke.
Alois Jäger, Geschäftsführer BauGrund Süd
Bodenschutz – Verantwortung und neue gesetzliche Anforderungen
Der Schutz des Bodens ist heute ein zentraler Bestandteil jeder Bauplanung. Boden erfüllt wichtige Funktionen als Lebensraum, Wasserfilter, Kohlenstoffspeicher und Produktionsgrundlage – gleichzeitig ist er eine begrenzte Ressource. Entsprechend streng sind die rechtlichen Vorgaben geworden.
Grundlage ist das Bundes-Bodenschutzgesetz (BBodSchG) mit der dazugehörigen Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV). Die Verordnung wurde 2023 umfassend novelliert und konkretisiert seither deutlich die Anforderungen an den vorsorgenden Bodenschutz. Dazu gehören unter anderem strengere Regelungen zum Umgang mit Aushubmaterial, klare Vorgaben für das Auf- und Einbringen von Boden, der Schutz natürlicher Bodenfunktionen sowie erweiterte Anforderungen an Untersuchung, Dokumentation und bodenkundliche Baubegleitung.
Für Infrastrukturprojekte bedeutet das: Bodenschutz muss frühzeitig in die Planung integriert werden. Belastungen sind zu erfassen, Stoffströme zu bewerten und Verwertungswege rechtssicher nachzuweisen. Bodenschutz ist damit nicht mehr nur ein Genehmigungsthema, sondern ein integraler Bestandteil nachhaltiger Projektentwicklung – technisch, rechtlich und ökologisch.
